Watch them do the Falling Over.

Watch them do the Standing Still.

– The Sisters of Mercy


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Der Urheber dieser Zeilen: Ist in den frühen 70ern geboren und hart an der Grenze aufgewachsen. Hat zwischen den Meeren studiert. Macht was mit Online. War zum Zeitpunkt des Verfassens noch nicht tot. Nach Diktat verreist.

Neu im Blog

I've seen the future and it will be

Musik, von der man als junger Mensch Fan war, wird einen nie so ganz loslassen, auch wenn Hörverhalten und Geschmack sich im Lauf eines Lebens ständig wandeln - oft in gänzlich unerwartete Richtungen. Und dann gibt es diese besonderen Künstler, denen man nicht einmal bewusst gefolgt sein muss. Deren Schaffen fast unbemerkt einfach Teil der eigenen kulturellen DNA geworden ist.

Ich habe mir bis dato nie ein Album von Prince gekauft. In den prägendsten Phasen meiner Menschwerdung war ich wohl auch viel zu Goth, um diesen funkigen Mainstream-Sound gut zu finden. Was natürlich ausgemachter Bullshit ist. 

 

Kaum eine Party verging, auf der wir nicht feierten, als sei es schon 1999. Dass sich das jetzt nicht mehr auf eine ferne Zukunft bezieht, will mir bis heute nicht in Kopf. Nicht zuletzt, weil wir kaum einmal so wenig Party gemacht haben wie Silvester '99, soweit ich mich entsinne. Und wer wollte nicht alles nur einen Kuss von uns sexy Motherfuckers, nicht zuletzt Julia Roberts und The Age of Chance. Purpurner Regen fällt heute seltener und auf der ABC-Straße residiert die allwissende Müllhalde. Aber das sind nur die Zeichen der Zeit. 

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